die tage davor:
am freitag vor dem ironman bezogen wir unser apartment in krumpendorf und begaben uns gleich per boot in die ironman-city in klagenfurt, um die startunterlagen abzuholen. die ausgabe der startunterlagen funktionierte reibungsloser als ich mir vorgestellt hatte. bei manch einem kleinen mountainbike-rennen wartet man länger auf seine startnummer...
samstags wurden die wechselsäcke gepackt und der check-in durchgeführt, danach war relaxen am wörthersee angesagt.raceday:
der renntag begann schon sehr früh, da der start zum ironman schon um 7:00 stattfindet, dies hieß tagwache um 4:00. nach einem feinen 'reis-mit-marmelade' frühstück (mMn. empfehlenswert) machten wir uns auf den weg nach klagenfurt um die letzten vorbereitung in der wechselzone für das rennen abzuschließen (luftkontrolle der reifen, entfernen des regenschutzes). nach kurzer zeit war dies abgeschlossen und es war an der zeit in den neopren zu schlüpfen...
swim:
vor dem startschuss war eine überaus eigenartig ruhige, aber denoch geladene aufbruchsstimmung im starterfeld. mit dem startschuß setzte sich das rießige starterfeld mit ca. 2300 personen in bewegung und der wörthersee begann regelrecht zu kochen.
vor dem rennen stellte ich mir das schwimmen relativ hart vor, da sich doch sehr viele menschen auf einmal ins wasser begaben, doch bis auf ein, zwei situationen an den wendebojen bzw. im lendkanal, verlief das das 3,8km lange schwimmen sehr ruhig. nach ca. 1:20h stieg ich wie geplant, aus dem wasser.
bike:
nach einem etwas längerem aufenthalt in der wechselzone (9min+) begab ich mich auf die 2x90km lange radstrecke. dort lief es für mich auf der ersten runde ideal, ich hatte weder magenbeschwerden, noch andere 'wehwehchen'. doch dann begann mein rechtes knie zu schmerzen. anfangs machte es sich noch kaum bemerkbar, aber nach und nach musste ich die intensität zurückschrauben, da es doch unangenehm wurde. mit einem radsplit von 5:28h und einem unguten gefühl, dass das laufen hart werden wird, kam ich erneut in der wechselzone an.
run:
auch dieses mal dauerte es wieder etwas länger in der wechselzone (9min++, nennt mich den 'könig der wechselzone'), bis ich wieder auf die strecke kam. glücklicherweise bestätigten sich meine befürchtungen bezüglich meines knies nicht und ich konnte schmerzfrei in den marathon starten. das laufen fiel mir sogar 'besonders leicht', normalerweise bin ich, was die verdauung betrifft, sehr empfindlich, jedoch drückte mich an diesem tag auf 41,2km laufen lediglich 'ein schaß'. bis auf zwei, drei hitzebedingte mehrminütige gehpausen, konnte ich den marathon recht gut durchlaufen. der marathon war nach 4:18h absolviert.
die endzeit beträgt somit:
11:24:33
nicht im traum hätte ich mir so eine zeit vorstellen können.
oft werde ich nun gefragt ob ich nächstes jahr wieder starten werde. aber nächstes jahr, werde ich mich eher wieder mehr aufs radfahren konzentrieren und evtl. bei der einen oder anderen kurzdistanz starten. jedoch kann ich mir momentan gut vorstellen in ca. 2 Jahren wieder bei einer langdistanz zu starten und versuchen, meine zeit weiter zu optimieren. in der wechselzone und etwas strukturiertem training, wäre bestimmt die eine oder andere minuten noch zu holen... :)
aber jetzt muss ich mich erstmal wieder darauf konzentrieren, dass ich wieder mehr sport treibe. seit dem ironmanfinish bevorzuge ich sonnenliegen, lesen und biertrinken, gegenüber radfahren, schwimmen und laufen. wobei das ja auch kein fehler ist...





